Im Qualifying zum Grossen Preis von Singapur zeigte das Sauber F1 Team starke Rundenzeiten, aber auch einen Unfall: Sergio Pérez verpasste als Elfter nur knapp den Einzug ins Top-Ten-Qualifying. Kamui Kobayashis Sauber C30-Ferrari hob in Q2 auf einem der Randsteine der Schikane in Kurve zehn ab und flog in eine Mauer. Der Japaner ist somit nur als 17. für das Nachtrennen qualifiziert.

 

 

Sergio Pérez:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 03 / Ferrari 056)

Qualifikation: 11./1.47.616 min (in Q2, superweiche Reifen)

3. Training: 11./1:49.583 min (superweiche Reifen)

„Insgesamt bin ich zufrieden mit unserer Leistung im heutigen Qualifying, obwohl es schade ist, dass es in Q2 knapp nicht gereicht hat, um weiterzukommen. Meine Runde in Q2 war nicht optimal, meine schnellste Runde in Q1 war besser, da habe ich mehr Traktion gespürt. Ich bin sehr zuversichtlich für morgen, denn normalerweise sind wir im Rennen immer stark. Die Strecke hier ist sehr technisch. Die Leistung eines Fahrers kann hier im Positiven viel ausmachen, allerdings passiert einem auch ganz schnell ein Fehler. Ich glaube fest daran, dass ich morgen Punkte hole.“

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 04 / Ferrari 056)

Qualifikation: 17./keine Zeit in Q2

3. Training: 9./1:49.057 min (superweiche Reifen)

„Ich bin in Q2 in der Mauer gelandet, der Unfall war mein Fehler. Es tut mir sehr leid für das Team. Ich bin zu weit über den Randstein in Kurve zehn gefahren, das Auto sprang zu hoch, und das war es. Ich sah meine Chance, um einen Platz unter den ersten Zehn zu kämpfen, aber es ging schief. Ich wurde ins Medical Center an der Rennstrecke gebracht und war überrascht, wie gründlich ich dort untersucht wurde. Auf jeden Fall geht es mir körperlich gut. Ich werde im Rennen alles versuchen, um doch noch Punkte zu holen und dem Team etwas zurückzugeben.“

 

Peter Sauber, Teamchef:

„Unser Auto ist schneller geworden, das ist positiv. Sergio fährt hier als Rookie zum ersten Mal und bringt eine sehr starke Leistung. Leider hat es nicht ganz für Q3 gereicht. Kamui war gut genug für einen Platz in den Top 10, aber diese Chance hat er leider gründlich vergeben, als er zu stark über die Randsteine fuhr und das Auto aufstieg.“

 

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Strecke:

„Mit unserer Leistungsfähigkeit sind wir heute recht zufrieden. Die Rundenzeiten waren so, wie wir sie erwartet hatten. Mit etwas mehr Glück hätten wir einen Platz unter den ersten Zehn erreicht, aber Sergio hat auch so eine gute Ausgangsposition. Für Kamui ist es unglücklich gelaufen. Wenigstens hat er keinen Beton getroffen, aber der Aufprallwinkel war nicht günstig. Wir müssen uns jetzt das Auto anschauen und hoffen, dass das Chassis nicht beschädigt ist.“

 

QUELLE: SAUBER F1 TEAM