Das Sauber F1 Team erlebte eine schwierige Qualifikation zum Gulf Air Grossen Preis von Bahrain. Zwar war es gelungen, die Performance des C32 im Lauf der freien Trainings zu verbessern, aber es war nicht genug. Nico Hülkenberg, der auf Platz 14 kam, hatte zudem Pech, dass er am Ende nur wenige Hundertstel hinter Rang zwölf lag. Esteban Gutiérrez beendete das Qualifying auf Platz 18, muss jedoch wegen einer Strafe, herrührend vom Grossen Preis von China, von ganz hinten starten.

Nico Hülkenberg:
Sauber C32-Ferrari (Chassis 01/Ferrari 056)
Qualifikation: 14.. in Q2 (1:33,976 /  mittlere Reifenmischung)
3. Training: 10. (1:33,922 min / harte Reifenmischung / 17 Runden)
„Es war von Anfang an klar, dass Q3 schwierig werden würde, allerdings hatte ich mir schon erhofft, nahe an den Top-Zehn zu starten. Im freien Training heute Morgen hatte sich das Auto um einiges besser angefühlt als gestern. Dann hat sich die Stärke und Richtung des Windes geändert, worauf unser Auto wohl sensibel reagiert hat. Es wird ein langes schwieriges Rennen morgen. Wir wissen, dass wir hier nicht die Schnellsten sind, aber wir werden kämpfen und alles geben.“

Esteban Gutiérrez:
Sauber C32-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)
Qualifikation: 18. in Q1 (1:34,730 / mittlere Reifenmischung)
3. Training: 22. (1:39,592 min / harte Reifenmischung / 28 Runden)
„Es ist natürlich kein schönes Gefühl, als Letzter an den Start zu gehen. Es hat uns schon das gesamte Wochenende an Performance gefehlt. Es war wichtig, ein präzises Qualifying zu fahren, und ich habe mein Bestes gegeben. Dadurch, dass wir uns im dritten freien Training heute Morgen auf das Rennen vorbereitet haben, habe ich an Trainingszeit mit den neuen Reifen und wenig Benzin an Bord verloren. Aber es war wichtig, diese Daten im Training zu generieren. Jetzt haben wir genügend Informationen, um eine Strategie für das Rennen vorzubereiten.“

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
„Zwar gelang es uns, das Auto in den drei freien Trainings zu verbessern, aber es war letztlich nicht genug. Es ist ein schwieriges Wochenende für unser Team. Bei Esteban war es klar, dass er aufgrund seiner Strafe sehr weit hinten starten würde. Nico konnte sich im Qualifying laufen steigern, hatte aber Pech, dass er nur wenige Hundertstel hinter Rang zwölf lag. Es ist eine herausfordernde Situation fürs Rennen, aber wir nehmen sie an und werden Morgen das Beste daraus machen.”

Tom McCullough, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
„Aufgrund von Esteban’s Strafe haben wir entschieden, uns auf Versuche mit hohen Benzinmengen zu konzentrieren. Wir haben genügend frische Reifensätze übrig für das Rennen und werden versuchen, diese bestmöglich zu nutzen. Nico war im freien Training heute zufrieden mit seinem Auto, allerdings war das im Qualifying anders, und nun müssen wir herausfinden warum. Wenn man am Ende des Qualifyings im selben Zehntel ist wie die zwei Autos vor einem, dann ist das enttäuschend. Unser Ziel ist es, eine optimale Strategie zu entwickeln, um möglichst Punkte einzufahren.”

QUELLE: SAUBER F1 TEAM