Der Countdown zum Saisonfinale läuft. Der erste Trainingstag zum Grossen Preis von Brasilien auf dem berühmten Kurs von Interlagos verlief technisch problemlos für das Sauber F1 Team, aber beide Piloten kämpfen mit den hohen Streckentemperaturen und deren Einfluss auf die Reifen. Kamui Kobayashi belegte in den beiden freien Trainings am Freitag die Plätze zwölf und 15, Sergio Pérez kam auf die Positionen 13 und 14.

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 04/Ferrari 056)

1. Training: 12. / 1:15.255 min (31 Runden) / 2. Training: 15. / 1:15.839 min (43 Runden

„Wir haben heute viel an der Abstimmung gearbeitet und auch noch Aerodynamik-Komponenten getestet. Wir waren wirklich fleissig, aber wir sind noch nicht gut unterwegs. Wegen der hohen Streckentemperaturen überhitzen die Hinterreifen. Die Rundenzeiten waren am Nachmittag schlechter als am Morgen. Das Heck ist wirklich sehr instabil, und momentan habe ich keine Idee, wie ich die Reifen kühlen soll. Wir werden daran arbeiten.“

 

Sergio Pérez:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)

1. Training: 13. / 1:15.396 min (32 Runden) / 2. Training: 14. / 1:15.542 min (35 Runden)

„Bezüglich des Arbeitspensums war es ein guter Tag. Wir haben alles erledigt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber die hohen Temperaturen sind überhaupt nicht gut für uns. Ich fand das Auto am Nachmittag sehr schwierig zu fahren. Ich denke, es sind grössere Änderungen nötig. Der Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen ist marginal. Wir müssen sehen, wie wir uns verbessern.“

 

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:

„Hinsichtlich des Programms für den heutigen Tag lief alles nach Fahrplan, einschliesslich der Erprobung der Pirelli-Reifen für 2013. Das ist wichtig für das Fahrzeugdesign. Was dieses Rennwochenende betrifft, steht uns wohl eine lange Nacht bevor: Wir kämpfen mit der Haftung der Reifen. Allerdings haben wir viele Daten bezüglich Abtriebsniveau und Abstimmung zusammentragen. Diese werden wir jetzt auswerten und hoffentlich morgen die gewünschte Leistung bringen.”

 QUELLE: SAUBER F1 TEAM