Das Sauber F1 Team hatte sich vom Qualifying zum Grossen Preis von Abu Dhabi ein wenig mehr erhofft, aber letztlich gelang keinem der beiden Fahrer der Sprung ins Top-Ten-Qualifying. Sergio Pérez qualifizierte sich als Zwölfter, Kamui Kobayashi wurde 16.

 

Sergio Pérez:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)

Qualifikation: 12. in Q2 (1:42.084 min / neue weiche Reifen)

3. Training: 12. (1.43,571 min / neue weiche Reifen / 20 Runden) 

„Meine letzte Runde war gut. Ich denke, das ist das maximal Mögliche für uns hier. Q3 war heute einfach nicht drin, gestern hatte ich noch darauf gehofft. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Leistung im Rennen besser sein wird und glaube, dass wir hier Punkte holen können.“

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 04/Ferrari 056)

Qualifikation: 16. in Q2 (1:42.606 min / neue weiche Reifen)

3. Training: 15. (1.44,010 min / neue weiche Reifen / 22 Runden) 

„Ich hatte hier von Anfang an Probleme mit der Fahrzeugbalance. Wir haben viele Änderungen vorgenommen und auch Verbesserungen erzielt, aber ich habe noch immer Schwierigkeiten damit, dass die Vorderräder beim Bremsen so schnell blockieren. So kam es auch zu dem Fehler auf meiner letzten fliegenden Runde in Q2. Ich habe gebremst, die Vorderräder blockierten, und das war es dann. Im Rennen sind wir bestimmt besser, aber es wird nicht leicht, weiter nach vorne zu kommen. Die Rennstrecke an sich ermöglich es zwar, zu überholen, aber man braucht natürlich auch das Tempo dazu.“

 

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:

„Wir wissen, dass diese Strecke hier für uns nicht einfach ist und haben schon vor dem Qualifying gesehen, dass wir mit geringem Kraftstoffgewicht nicht gut zurechtkommen. Das Ergebnis ist also keine Überraschung. Wir haben aber auch gesehen, dass unser Tempo über die Distanz gut ist. Jetzt müssen wir im Rennen das Beste herausholen.“

 

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:

„Das Feld lag heute sehr eng beisammen. Wir hatten gehofft, wenigstens ein Auto unter die ersten Zehn zu bringen, aber das ist uns nicht gelungen. Wir müssen sicherstellen, dass wir morgen das Beste aus unseren Startpositionen machen. Unter dem Strich kann man sagen: Unser Tag verlief zwar störungsfrei, aber wir sind mit unserer Leistung nicht zufrieden.“

QUELLE: SAUBER F1 TEAM