Das Sauber F1 Team meldet sich in Bestform aus der Sommerpause zurück. Kamui Kobayashi belegte mit seinem Sauber C31-Ferrari im Qualifying zum Grossen Preis von Belgien den zweiten Platz. Dies ist sein bislang bestes Formel-1-Qualifyingergebnis. Zuvor war seine persönliche Bestmarke Rang vier im April in China. Auch Teamkollege Sergio Pérez toppte sein bisher bestes Qualifyingergebnis (Platz 6 in Barcelona). Pérez qualifizierte sich auf dem ebenso schnellen wie anspruchsvollen Kurs von Spa-Francorchamps als Fünfter.

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 04/Ferrari 056)

Qualifikation: 2. in Q3 (1:47.871 min / neue Medium-Reifen)

3. Training: 4. (1.48,863 min / neue Medium-Reifen / 20 Runden) 

„Ich freue mich sehr – für das Team und natürlich auch für mich. Wir waren recht zuversichtlich, bevor wir nach Spa kamen. Aber die Plätze zwei und fünf im Qualifying haben wir nicht erwartet. Wir hatten dieses Jahr schon starke Rennen, doch die Qualifikation war unsere Schwäche. Es ist grossartig, wie die Jungs das verbessert haben, dafür möchte ich mich bedanken. Nachdem man mit den beiden verregneten Trainings am Freitag praktisch nichts anfangen konnte, fuhren wir alle heute früh erstmals im Trockenen. Ich muss sagen, nach dem dritten Training wusste ich, dass wir hier ganz gut sein können. Ich finde es natürlich schön, dass ich morgen in der ersten Startreihe stehen werde. Aber dafür allein bekommen wir keine Punkte. Ein Podestplatz muss das Ziel sein, und bis dahin liegt noch ein weiter Weg vor uns. Wir müssen mit den Reifen richtig umgehen, die Rennstrategie muss passen, und wir dürfen uns nicht den kleinsten Fehler erlauben.“

 

Sergio Pérez:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)

Qualifikation: 5. in Q3 (1:48.219 min / neue Medium-Reifen)

3. Training: 3. (1.48,850 min / neue Medium-Reifen / 23 Runden) 

„Die Plätze zwei und fünf sind wirklich ein gutes Ergebnis für unser Team, ich freue mich für die Mannschaft. Persönlich bin ich nicht ganz so glücklich, weil meine letzte Runde in Q3 nicht perfekt war. Ich hatte das Gefühl, dass sich das Auto irgendwie ein bisschen anders verhielt als zuvor. So oder so: Der wichtigste Teil des Wochenendes ist Sonntag. Es wird ein anstrengendes Rennen auf einem anspruchsvollen Kurs. Ich brauche einen guten Start, um mit den Leuten vor mir kämpfen zu können. Ich weiss, dass mein Auto dazu gut genug ist. Ich peile definitiv einen weiteren Podestplatz an.“

 

Monisha Kaltenborn, CEO:

„Das ist ein fantastisches Qualifyingergebnis für unser Team und das beste in der bisherigen Saison. Ich denke, so ein starker Auftritt nach der Pause ist sehr wichtig. Wir haben unsere Möglichkeiten schon lange gesehen und immer gesagt, dass viel mehr drin wäre, wenn wir uns bloss besser qualifizieren würden. Jetzt sind wir in der Ausgangsposition, die wir wollten, und jetzt liegt es an uns, daraus morgen auch das Beste herauszuholen. Ich ziehe meinen Hut vor den Leuten in unserer Fabrik, die uns so ein gutes Auto vorbereitet haben, und natürlich auch vor der Mannschaft an der Strecke, die hier bislang einen tollen Job gemacht hat.“

 

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:

„Vielleicht sollten wir freitags immer Regen haben. Das dritte freie Training heute Morgen war ein Kraftakt, weil man ja gestern praktisch die ganze Trainingszeit verloren hatte. Wir mussten innerhalb einer Stunde eine Menge abarbeiten, aber das hat sehr gut funktioniert. Wir haben einige Verbesserungen vorgenommen, und im Qualifying lief alles nach Plan. Jetzt müssen wir konzentriert bleiben und ein gutes Rennen abliefern.“

 QUELLE: SAUBER F1 TEAM