Im Sauber F1 Team lief alles glatt in den ersten beiden Trainings zum berühmten Grossen Preis von Monaco. Sowohl Sergio Pérez als auch Kamui Kobayashi zeigten sich zufrieden mit dem auf maximalen Abtrieb getrimmten C31. Nachdem das erste Training am Vormittag bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne gegangen war, wurde den Zuschauern am Nachmittag bei leichtem Regen weniger Fahrbetrieb geboten. Einige Fahrer rutschten in die Notausgänge, doch der Trainingstag blieb insgesamt unfallfrei.

 

Pérez fährt in Monaco mit einem besonderen Helmdesign, das er Roberto Gómez Bolaños widmet, besser bekannt als „Chespirito“. Der mexikanische Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur, Komödiant, Liedermacher und Dichter ist eine Ikone in Lateinamerika und berühmt in den USA. Der Gesundheitszustand des 83-Jährigen gibt Anlass zur Sorge, umso mehr freute sich der Künstler vergangenen Montag über eine Videokonferenz mit Pérez und bedankte sich für dessen Unterstützung. Es wurden zwei Exemplare dieses Helms angefertigt. Einen bekommt Sergios Idol Chespirito persönlich, der andere wird in Pérez‘ neuer Stiftung, „Fundacion Checo Pérez“ zugunsten mexikanischer Waisen versteigert.

 

 

Sergio Pérez:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 04/Ferrari 056)

1. Training: 3. / 1:16.711 min (19 Runden) / 2. Training: 15. / 1:18.251 min (24 Runden)

„Durch den Regen am Nachmittag waren die Wetterbedingungen für die Abstimmungsarbeit nicht ideal, aber unsere Rundenzeiten waren auch auf nasser Bahn gut. An der Abstimmung für trockene Streckenverhältnisse müssen wir noch ein bisschen arbeiten, da hat uns die Zeit nicht ganz gereicht. Dennoch waren wir auch im ersten Training wirklich schnell. Das Auto fühlt sich gut an, und ich denke, dass wir im Qualifying am Samstag ganz gut abschneiden können.“

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)

1. Training: 7. / 1:17.038 min (21 Runden) / 2. Training: 8. / 1:17.153 min (22 Runden)

„Bei uns lief heute alles reibungslos. Vor allem in den langsamen Kurven ist unser diesjähriges Auto klar besser als das letztjährige, und das ist hier in Monaco natürlich sehr wichtig. Die Balance des C31 fühlt sich gut an, ich bin zuversichtlich für das Wochenende. Allerdings kann ich noch nichts dazu sagen, wie sich die Reifen hier über die Renndistanz verhalten werden, denn das Wetter hat uns davon abgehalten, entsprechend lange am Stück zu fahren.“

 

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:

„Natürlich hat der Regen heute das Programm bei allen Teams etwas über den Haufen geworfen, aber wir können wirklich nicht klagen. Unser Auto ist hier anscheinend gut, und wir hatten keine Zwischenfälle oder Defekte. Wir sind recht zufrieden.“

 QUELLE: SAUBER F1 TEAM