Nachdem am Samstagmorgen im dritten freien Training beide Sauber F1 Team Piloten ausgesprochen unzufrieden mit der Balance ihrer Sauber C31-Ferrari gewesen waren, zahlten sich weitere Abstimmungsänderungen aus, und das Qualifying verlief besser als erwartet. Sergio Pérez qualifizierte sich als Achter für den Grossen Preis von Bahrain, Kamui Kobayashi wurde Zwölfter.

 

Sergio Pérez:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)

Qualifikation: 8. in Q3 (1:33.394 min / neue weiche Reifen)

3. Training: 13. (1.35,067 min / neue weiche Reifen / 17 Runden) 

„Wir hatten heute ein sehr gutes Qualifying, das war eine weitere starke Leistung von unserem Team. Das Ergebnis ist viel besser als wir nach dem freien Training erwartet hatten. Es ist uns gelungen, das Potenzial des Autos bestmöglich umzusetzen. Jetzt ist das Ziel, gleich beim Start ein paar Plätze nach vorne zu kommen, und dann müssen wir sehen, wie sich das Rennen entwickelt. In Sachen Reifenabbau wird es morgen für alle schwierig. Einen weiteren Podestplatz sehe ich nicht in Reichweite, diese Strecke ist auch keine einfache Aufgabe für uns. Aber wir wollen Punkte holen.“

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C31-Ferrari (Chassis 01/Ferrari 056)

Qualifikation: 12. in Q2 (1:33.806 min / neue weiche Reifen)

3. Training: 14. (1.35,128 min / neue weiche Reifen / 14 Runden) 

„Mit meinem letzten Satz weiche Reifen lief es gut, und zunächst war ich auf der Runde schneller als zuvor. Aber dann unterlief mir in Kurve elf ein Fehler, dort habe ich ein paar Zehntelsekunden verloren. Insgesamt war das Auto im Qualifying viel besser als im freien Training am Vormittag. Im Wesentlichen haben wir wieder auf die gestrige Abstimmung zurückgerüstet, und das war die richtige Entscheidung. Der Kurs hier ist ganz okay zum Überholen, wofür man natürlich eine gute Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden braucht. Ich hoffe, dass wir im Rennen gut abschneiden.“

 

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:

„Das Resultat ist in etwa so, wie wir es vor dem Wochenende erwartet hatten. Es war uns klar, dass wir hier nicht so stark sein würden wie in China, aber insgesamt lief alles rund. Am Morgen hatten wir einige Probleme mit der Balance. Dieser Kurs ist nicht einfach für uns. Aber dann war im Qualifying alles in Ordnung, und die Fahrer zeigten gute Leistungen. Technisch gab es keine Probleme. Im Rennen wird vieles davon abhängen, wie gut es gelingt, die Reifen zu schonen, ohne zu viel Performance zu opfern. Wir sind auf jeden Fall in einer Position, in der wir um Punkte kämpfen können.“

 QUELLE: SAUBER F1 TEAM