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GP China Training
Die Wetterbedingungen am ersten Trainingstag der Formel 1 auf dem Shanghai International Circuit waren nicht besonders einladend. Der Freitag war kühl, dunstig und feucht. Der Fahrbetrieb im ersten freien Training hielt sich in Grenzen, denn die rutschige Strecke versprach wenig Aufschluss für die Abstimmungsarbeit. Sergio Pérez war am Vormittag Viertschnellster, Kamui Kobayashi folgte auf Position fünf. Im zweiten 90-Minuten-Training waren die Streckenbedingungen konstant tauglich für Trockenreifen, und beide Piloten arbeiteten weiter an ihren Fahrzeugabstimmungen. Kobayashi wurde am Nachmittag Siebter, Pérez Elfter.
Kamui Kobayashi:
Sauber C31-Ferrari (Chassis 01/Ferrari 056)
1. Training: 5. / 1:38,911 min (12 Runden) / 2. Training: 7. / 1:36,956 min (28 Runden)
„Wir hatten zwar ein paar kleinere Probleme zu lösen, aber insgesamt verlief der erste Trainingstag doch ziemlich reibungslos. Manchmal war die Sicht schlecht, es war gar nicht so einfach zu erkennen, wo die Strecke rutschig ist und wo nicht. Die Balance meines Autos hat sich im zweiten Training definitiv besser angefühlt als am Vormittag, und ich glaube, dass wir auf dieser Strecke hier ganz anständig aussehen können. Natürlich gibt es bei der Abstimmung noch Verbesserungspotenzial. Wenn wir unsere Entscheidungen für den Samstag treffen, werden wir uns nicht zu sehr mit den heutigen Streckenbedingungen befassen, denn morgen sollten die Temperaturen etwas höher sein.“
Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)
1. Training: 4. / 1:38,584 min (13 Runden) / 2. Training: 11. / 1:37,417 min (22 Runden)
„Mein Auto war tatsächlich im ersten Training am Vormittag besser ausbalanciert als später im zweiten. Am Nachmittag war ich nicht allzu glücklich. Ich hatte Probleme mit den Bremsen, die einfach nicht so funktionierten wie sie sollten, und ich habe auf der Gegengerade zu viel Reifentemperatur in den Vorderrädern verloren. Die Vorderräder haben viel zu schnell blockiert. Für das Qualifying müssen wir die Balance insgesamt noch verbessern. Wir haben jetzt unsere Hausaufgaben zu erledigen, und dafür sollten wir auch genug Daten zur Verfügung haben.“
Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
„Insgesamt war unser erster Trainingstag auf dem Shanghai International Circuit in Ordnung, obwohl wir das Programm am Vormittag wegen des leichten Regens etwas anpassen mussten und nachmittags einen Satz Reifen verloren, weil es an Sergios Auto Probleme mit den Bremsen gab. Trotzdem konnten wir heute eine Menge abarbeiten. Aus Ingenieurssicht war es ein positiver Tag. Morgen werden wir mehr darüber wissen, wo wir leistungsmässig stehen.“
QUELLE: SAUBER F1 TEAM


