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GP Australien Qualifikation
Nach einem überaus erfreulichen ersten Qualifying-Abschnitt, in dem Kamui Kobayashi die insgesamt schnellste Rundenzeit erzielte und Sergio Pérez Position fünf belegte, wurde der zweite Teil der Qualifikation zur Enttäuschung für das Sauber F1 Team. Kobayashi klagte über mangelnden Grip und Verkehr auf der Strecke. Der Japaner blieb hinter seiner Rundenzeit aus Q1 zurück und qualifizierte sich als 13. für den Grossen Preis von Australien in Melbourne. Für Pérez verlief Q2 noch enttäuschender: Er konnte wegen eines Getriebeproblems gar keine gezeitete Runde fahren. Der Mexikaner wurde Letzter in Q2 und ist somit als insgesamt 17. qualifiziert.
Sauber C31-Ferrari (Chassis 01/Ferrari 056)
Qualifikation: 13. in Q2 (1:26.590 min / neue weiche Reifen)
3. Training: 13. (1.26,755 min / neue weiche Reifen / 21 Runden)
„Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. In Q1 war ich so richtig zufrieden mit meinem Auto und dem Grip, den ich spürte. Es war ein schönes Gefühl, die schnellste Runde gefahren zu sein. Aber dann hatte ich bei meinem zweiten Versuch in Q2 mit einem weiteren Satz frischer weicher Reifen einfach keinen Grip. Ich habe dafür noch keine Erklärung, es hat sich ganz anders angefühlt. Ausserdem hatte ich noch Verkehr im letzten Abschnitt der Runde, aber die grösste Überraschung war die fehlende Haftung. Position 13 ist nicht gerade ein schöner Startplatz, und er spiegelt auch nicht das Potenzial des Autos wider. So oder so werden wir versuchen, morgen das Beste daraus zu machen.“
Sergio Pérez:
Sauber C31-Ferrari (Chassis 03/Ferrari 056)
Qualifikation: 17. in Q2 (keine Rundenzeit / Getriebeproblem)
3. Training: 9. (1.26,632 min / neue weiche Reifen / 20 Runden)
„Wir hatten heute noch ein paar Abstimmungsänderungen vorgenommen, und in Q1 musste ich meinen Fahrstil etwas anpassen. In Q2 wusste ich dann genau, was ich zu tun hatte, aber dann konnte ich wegen eines Getriebeproblems plötzlich nicht mehr schalten. Das ist sehr schade. Sowohl seitens des Autos als auch von mir lag deutlich mehr drin. Vom 17. Platz aus wird es sehr schwierig, am Sonntag ein gutes Ergebnis einzufahren. Ich werde mein Bestes geben.“
Peter Sauber, Teamchef:
„Nach einem sehr vielversprechenden Beginn des Qualifyings ist das Ergebnis eine grosse Enttäuschung. Kamui war in Q1 Schnellster mit einer Rundenzeit, die in Q2 für Platz sieben gereicht hätte. Dann lief es aber nicht rund für ihn, und er war draussen. An Sergio’s Auto gab es einen Getriebedefekt, er hatte in Q2 gar keine Chance, überhaupt eine gezeitete Runde zu fahren. Die positive Erkenntnis des Tages ist die, dass unser Auto schnell ist. Das macht Hoffnung für das Rennen, wenngleich das Überholen hier nicht einfach ist.“
Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
„Die Plätze 13 und 17 spiegeln unser wahres Potenzial definitiv nicht wider. Im zweiten Qualifying lief alles schief. Zunächst hatten wir Pech, dass unsere Fahrer auf ihren ersten Runden waren, als Fernando Alonso von der Strecke abkam. Beim zweiten Versuch wurde Kamui auf seiner Aufwärmrung von Mark Webber aufgehalten, der in Kurve eins einen Fehler machte. Kamui konnte deshalb seine Reifen nicht optimal aufwärmen. Sergio wurde Opfer eines Getriebedefekts, den wir untersuchen müssen. Wir werden nun unser Möglichstes tun, um im Rennen Boden gutzumachen.“
QUELLE: SAUBER F1 TEAM
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Dieser Beitrag wurde durch SauberFormel1 am März 17, 2012 um 9:34 am Uhr erstellt und ist in GP Berichte kategorisiert. Jede Reaktion auf diesen Beitrag kannst du mit RSS 2.0 verfolgen. Du kannst eine Antwort oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen.
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#2 geschrieben von Ruedi Wermuth vor 1 Jahr
Frage mich, hat Sauber bis heute nichts dazu gelernt. Angeblich läuft das Auto schon zum Saisonstart problemlos, schon steigt es dem Sauber Team in den Kopf. Es gibt einen schönen Spruch, Hochmut kommt vor dem Fall. Hat das Team aus früheren Jahren nichts dazu gelernt, oder seit ihr ganz einfach überheblich. Ihr macht so weiter wie bis anhin. Warten, warten bis zur letzen Minute, schon geht der Schuss nach hinten los. Ein Qualifying, dass man schnellst möglich vergessen muss. Trotzdem hofft man morgen auf ein gutes Resultat. Hoffentlich lässt Sauber beim nächste Quali seine Fahrer etwas früher raus.
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Liebes Sauber Team
Wieso geht man eigentlich erst soooo spät hinaus beim der abschliessenden Qualifikation, so hätte Kobi noch eine weitere Runde hätte fahren können. Das war letztes Jahr so und nun wieder!! Das grenzt doch an Überheblichkeit! Oder?
Leider bröckelt nun die Symatie langsam ab!
Hans Köppel