Das Sauber F1 Team erlebt bisher ein schwieriges Wochenende auf dem Nürburgring: Sergio Pérez qualifizierte sich als 15. für den Grossen Preis von Deutschland, Kamui Kobayashi als 18.

 

Sergio Pérez:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 02 / Ferrari 056)

Qualifying: 15./1:33,176 min (in Q2, weiche Reifen) / 3. Training: 15./1:33,531 min

„Unsere Leistungsfähigkeit ist hier insgesamt nicht gut, und ich denke, wir haben im Qualifying fast hundert Prozent von dem erreicht, was unter diesen Umständen möglich ist. Wir kommen hier auf dem Nürburgring nicht gut zurecht. Meine schnellste Runde war im Grunde in Ordnung, es gibt nichts, worüber ich mich beschweren könnte. Ein Mal habe ich ein Rad blockiert, aber das ist nicht unser Problem. Vielleicht wäre es ein oder zwei Zehntelsekunden schneller gegangen, mehr aber ganz sicher nicht. Wie dem auch sei: Wir sind da, wo wir sind. Und von dort aus werde ich morgen um Punkte kämpfen.“

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 01 / Ferrari 056)

Qualifying: 18./1:33,786 min (in Q1, weiche Reifen) / 3. Training: 16./1:33,671 min

„Es ist natürlich enttäuschend, in Q1 auszuscheiden. Es war ein schwieriges Qualifying an einem bislang für uns schwierigen Wochenende. Trotzdem war meine schnellste Runde nicht perfekt. Ich hatte Autos vor mir und hinter mir, aber es ist eben auch eine Tatsache, dass wir hier insgesamt zu langsam sind. Das einzig Gute ist, dass ich jetzt zwei frische Sätze von den weichen Reifen für das Rennen habe. Ich werde alles geben, um mich nach vorn zu arbeiten.“

 

James Key, Technischer Direktor:

„Das Qualifying war wirklich schlecht. Nach den freien Trainings wussten wir, dass es schwer werden würde, es bis in Q3 zu schaffen, aber wir hätten besser sein müssen als wir waren. Kamui hatte in Q1 unglücklicherweise keine freie Bahn, so konnte er seine Rundenzeit nicht verbessern und schied leider aus. Sergio war anfangs gut unterwegs. Seine erste Runde auf frischen Reifen in Q2 sah auch nach einer klaren Steigerung aus, aber dann hatte er im dritten Sektor ein Problem, das seine Rundenzeit ruinierte. Auch er landete etwas weiter hinten als wir gehofft hatten. Das war ein schwaches Qualifying, und jetzt müssen wir uns gut überlegen, wie wir da im Rennen noch etwas draus machen können.“

 

QUELLE: SAUBER F1 TEAM