Am ersten Trainingstag zum Grossen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring absolvierte das Sauber F1 Team ein umfangreiches Programm. Im ersten freien Training testeten Sergio Pérez und Kamui Kobayashi verschiedene neue Aerodynamik-Komponenten und fuhren dabei ausschliesslich mit der härteren Reifenmischung. Sie belegten am Vormittag die Plätze 16 und 19. Im zweiten Training am Nachmittag stand die Bewertung der verschiedenen Reifenmischungen im Vordergrund, Pérez und Kobayashi kamen auf die Positionen 13 und 16. Die Läufe unter Rennbedingungen über mehrere Runden machten einen guten Eindruck. Die Versuche, einzelne schnelle Runden hinzubekommen, verliefen indes noch nicht befriedigend.

 

Sergio Pérez:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 02 / Ferrari 056)

1. Training: 16. / 1:36.371 min (22 Runden) / 2. Training: 13. / 1:34,113 min (34 Runden)

„Wir hatten heute sehr viel zu tun. Im ersten Training haben wir die Aero-Tests gefahren, und erst im zweiten Training konnten wir uns richtig mit den verschiedenen Reifen auseinandersetzen. Wir sind hier bislang noch nicht so wettbewerbsfähig wie gedacht, aber wir haben heute gute Arbeit geleistet und können uns hoffentlich im Qualifying weiter nach vorn orientieren.“

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 01 / Ferrari 056)

1. Training: 19. / 1:36.882 min (27 Runden) / 2. Training: 16. / 1:34,491 min (35 Runden)

„Es war nicht einfach heute. Wir haben zwar unser ganzes Programm problemlos abarbeiten können, aber insgesamt mangelt es an Grip, und wir verstehen noch nicht, weshalb das so ist. Wir liegen bislang hinter unseren Erwartungen und müssen uns morgen verbessern.“

 

James Key, Technischer Direktor:

„Im ersten Training fuhren beide Autos mit aerodynamischen Testteilen, wir haben uns mit verschiedenen Komponenten befasst und am Vormittag noch keine Abstimmungsarbeit betrieben. Am Nachmittag haben wir uns dann auf die hier verfügbaren Reifenmischungen konzentriert. Wir sind die Testreifen gefahren, die Pirelli mitgebracht hat. Es handelt sich um eine weiche Mischung, und sie macht einen ordentlichen Eindruck. Wir sind auch die weiche Mischung gefahren, die für dieses Wochenende hier vorgesehen ist, und zum Ende des zweiten Trainings fuhren wir die Autos unter Rennbedingungen. Insgesamt war es ein sehr produktiver Tag. Jetzt müssen wir uns vor allem damit auseinandersetzen, wie wir die Reifen bei dieser kühlen Witterung schnell auf die richtige Betriebstemperatur bekommen.“

QUELLE: SAUBER F1 TEAM