Kamui Kobayashi und Sergio Pérez belegten im Qualifying zum Grossen Preis von Europa auf dem Stadtkurs von Valencia die Plätze 14 und 16. Die Fahrer hatten Schwierigkeiten, die Reifen für eine schnelle Qualifikationsrunde zum Arbeiten zu bringen. In den Rennen hat sich dieser Nachteil schon mehrfach in einen Vorteil verwandelt. Insofern bleibt das Sauber F1 Team zuversichtlich für das morgige Rennen.

 

 

Kamui Kobayashi:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 01 / Ferrari 056)

Qualifying: 14./1:39,525 min (in Q2, weiche Reifen) / 3. Training: 14./1:39,848 min

„Die Situation ist knifflig. Generell ist unser Auto besser geworden, und ich bin auch erneut sehr zuversichtlich für das Rennen. Wir haben gezeigt, dass wir unter Rennbedingungen viel besser sind. Ich hatte heute wieder Probleme, die Reifen aufzuwärmen. Aber sobald sie greifen, sind die Vorderräder schon überhitzt. Für die Zukunft werden wir versuchen, dafür eine Lösung zu finden. Und für morgen habe ich mir vorgenommen, genau wie in den vergangenen Rennen Punkte zu holen.“

 

Sergio Pérez:

Sauber C30-Ferrari (Chassis 02 / Ferrari 056)

Qualifying: 16./1:39,657 min (in Q2, weiche Reifen) / 3. Training: 12./1:39,778 min

„Weil die Asphalttemperaturen stiegen, hatte ich erwartet, doch ein paar Zehntelsekunden schneller zu sein, aber es war dann doch nicht so einfach. Wir sind mehr Runden gefahren, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen, aber dabei nimmt man gleichzeitig Nachteile in Kauf. Jedenfalls denke ich, dass wir morgen wieder Punkte holen können, und das ist mein Ziel.“

 

Peter Sauber, Teamchef:

„Ich freue mich, dass wir Sergio wieder bei uns haben. Aber angesichts unserer Startplätze haben wir im Rennen eine schwierige Aufgabe vor uns.“

 

James Key, Technischer Direktor:

„Das heutige Qualifying war enttäuschend. Wir haben über Nacht ein paar Dinge verbessert, und die Fahrer waren heute Morgen generell zufrieden mit ihren Autos. Aber wir wussten, dass uns im Qualifying noch ein Schritt nach vorne gelingen muss. In Q1 sah es ganz okay aus. Sergios Runde war recht schnell, und wir wollten uns in Q2 steigern. Aber das ist letztlich nicht passiert. Wir haben es nicht geschafft, das Optimum aus dem Auto herauszuholen. Das ist wirklich schade. Wir sind nicht dort, wo wir sein wollen und müssen uns jetzt eine gute Rennstrategie überlegen, um uns von diesem Qualifying zu erholen.“

 

QUELLE: SAUBER F1 TEAM