Nachdem Abu Dhabi die Formel 1 am Morgen mit einem erfrischenden Regenschauer überrascht hatte, fanden die beiden freien Trainings auf trockener Strecke statt. Die Vorbereitungen für den letzten Grand Prix der Saison liefen nach Plan, aber das Ergebnis ist noch unbefriedigend. Noch sind weder Kamui Kobayashi noch Nick Heidfeld glücklich mit der Balance ihres Autos.

Kamui Kobayashi:

C29.04 / Ferrari 056

1. Training: 8. / 1.44,604 min (18 Runden) / 2. Training: 14. / 1.42,768 min (26 Runden)

„Für mich sah es zu Beginn der beiden Trainings eigentlich ganz okay aus, aber aus irgendeinem Grund war keine Verbesserung möglich, wir sind nicht zurecht gekommen. Wir haben viel ausprobiert und viele Daten gesammelt. Ich bin optimistisch, dass wir bis morgen Lösungen finden.“

Nick Heidfeld:

C29.03 / Ferrari 056

1. Training: 10. / 1.44,737 min (19 Runden) / 2. Training: 16. / 1.42,950 min (34 Runden)

„Ich fahre gerne hier, die Strecke ist schön. Das erste Training lief nicht schlecht, aber im zweiten Training war ich sehr unzufrieden mit der Fahrzeugbalance. Zum Glück ist ja erst Freitag, und wir haben Zeit, um das auszusortieren.“

James Key, Technischer Direktor:

„Im ersten Training wurde erst spät viel gefahren, nachdem es zuvor überraschend geregnet hatte. Aber davon abgesehen, haben wir mit beiden Fahrern unser normales Programm abgearbeitet. Wir haben uns mit dem Grip-Niveau befasst, an der mechanischen Abstimmung gearbeitet und verschiedene Flügeleinstellungen ausprobiert. Am Abend waren die Rundenzeiten in den ersten beiden Sektoren ganz in Ordnung, aber für den dritten Sektor müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Dort verlieren wir viel Zeit und müssen verstehen, weshalb. Es liegt nicht nur am Abtriebs-Niveau. Wir müssen heute Nacht alle Daten analysieren und begreifen, wie wir hier schneller werden können.“

QUELLE: SauberMotorsport