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GP Brasilien Training
Der C29 ist auf der anspruchsvollen Strecke von Interlagos besser als erwartet, das konnte das Team in den ersten beiden Trainings zum Grossen Preis von Brasilien feststellen. Vor allem Nick Heidfeld zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Auto, während Kamui Kobayashi noch nach einem Weg sucht, die Balance seines Wagens zu verbessern. Am Vormittag war der Japaner wegen eines Reifenschadens unmittelbar vor dem Ende des ersten Trainings von der Strecke abgekommen. Anscheinend hatte er sich den linken hinteren Reifen beim Überfahren eines Teils aufgeschlitzt.
Nick Heidfeld:
C29.03 / Ferrari 056
1. Training: 10. / 1.14,000 min (23 Runden) / 2. Training: 8. / 1.13,222 min (40 Runden)
„Ich bin ziemlich zufrieden, weil ich nicht erwartet hatte, dass wir hier so stark sind. Bei der Rundenzeit ist auch noch Luft drin. Die Longruns waren noch besser als Platz acht. Ich denke, hier habe ich einen guten Schritt vorwärts bei der Fahrzeugabstimmung gemacht.”
Kamui Kobayashi:
C29.04 / Ferrari 056
1. Training: 11. / 1.14,004 min (23 Runden) / 2. Training: 12. / 1.13,610 min (41 Runden)
„Ich denke, insgesamt sind wir hier recht gut, aber ich bin mit meinem Auto noch nicht zufrieden. Wir müssen die Balance verbessern, es untersteuert zu stark. Ich hatte auch etwas mehr Grip von den weicheren Reifen erwartet. Der Plattfuss am Vormittag hat wenigstens keine Trainingszeit gekostet, und wir haben unser Programm wie geplant abgearbeitet.“
James Key, Technischer Direktor:
„Wir hatten hier keine neuen Entwicklungsteile zum Testen, deshalb konnten wir uns von Anfang an auf die Fahrzeugabstimmung konzentrieren. Die Strecke bot recht schnell guten Grip, so dass die Bedingungen dafür gut waren. Wir haben verschiedene Abtriebsniveaus verglichen, und wir sind zufrieden, mit dem was wir haben. Am Nachmittag haben wir die Reifen evaluiert, und so wie es aussieht, müssen wir noch etwas am Verhalten der Prime-Reifen arbeiten, die nur schwer auf Temperatur kamen und auch nicht besonders haltbar waren. Die Option-Reifen sind dagegen recht konstant. Beide Piloten fuhren ihre schnellsten Runden auf dieser Mischung. Nick war mit dem Auto ziemlich zufrieden, dagegen kämpft Kamui noch mit einigen Balance-Problemen, die wir über Nacht analysieren werden. Insgesamt war es ein produktiver Tag.“
QUELLE: SauberMotorsport

