Schon wieder ausgeschieden: Pedro de la Rosa glaubt, dass das Sauber-Team über eine bessere Zuverlässigkeit zur Form finden muss

Für Pedro de la Rosa dauerte das heutige Rennen in Monte Carlo nicht allzu lange, denn die Hydraulik seines Sauber-Ferrari C29 streikte schon nach gut 20 Runden. Der Spanier lag bereits an sechster Stelle, wäre aber ohnehin wieder zurückgefallen, weil er seinen Boxenstopp noch nicht absolviert hatte.

Bitter ist für ihn, von sechs Rennen erst eines beendet zu haben. „Wenn man auf die Tabelle schaut, dann haben wir null Punkte“, seufzt de la Rosa, der gemeinsam mit seinem Teamkollegen Kamui Kobayashi der einzige Fahrer eines etablierten Teams ist, der noch kein zählbares Ergebnis auf dem Konto hat. „Wir müssen besser werden. Die Zuverlässigkeit ist im Moment unsere Achillesferse. Darum sage ich vor jedem Rennen, dass wir ins Ziel kommen müssen, denn es ist ganz egal, wie schnell oder langsam du bist, wenn du nicht einmal das Ziel erreichst.“

„Wir hatten ein Problem mit dem Hydrauliksystem“, berichtet er. „Es lief gut, aber dann hatte ich Probleme beim Schalten, dann war auch noch die Servolenkung weg und dann ließ sich gar kein Gang mehr einlegen. Da musste ich aufgeben.“ De la Rosa rettete sich zwar noch an die Box zurück, dort blieb ihm aber keine andere Wahl als auszusteigen.

„Was soll ich sagen? Ich wollte hier ins Ziel kommen. Wir waren gut unterwegs, das Auto lief nicht schlecht“, gibt er zu Protokoll. „Jetzt müssen wir mit einem Lächeln im Gesicht auf die Türkei schauen, denn ich glaube, die nächsten Rennen werden besser.“

Monte Carlo sei nach dem Aufwärtstrend in Barcelona ein untypisches Rennen gewesen. Auf einer normalen Strecke werde der C29 aber voraussichtlich wieder konkurrenzfähiger sein.

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